Über mich

Das bin ich

Beate Högl

Start meiner Geschichte – Karriere mit Schmerzen.

 

Der Wecker läutet.

Es ist dunkel, und erst 4 Std. nach Mitternacht.

Heulen die Eulen? Eher nicht, die schlafen noch 😉

Ich leider nicht – bin bereits auf nach Wien zum frühmorgentlichen Meeting mit der Divisionsleitung.

Die Budgetzahlen aktualisiert – #check

Die Kalkulationen nochmals überprüft – #check

Die gesamte Präsentation in die Cloud und auf die externe Festplatte gesichert – #check

Briefing der Programmanager, den Ländern sowie der finalen Abstimmung mit der Geschäftsleitung- #check

Der 3. Doppelespresso – #check

Es wird wieder länger – #check

Snackautomat im Erdgeschoß vollständig geplündert – #check 

Das gewohnte Hotelzimmer mit der Nummer 232 gebucht – #check

Nackenschmerzen und Kopfweh – #Hallo.

Schön dass Ihr wieder da seid 🙂

Die teilweise 7 Tage Arbeitswoche ist gespickt von langen Arbeitstagen, daher wird auch der Koffer gepackt – Schnell noch ein paar kleine Bissen als Frühstück beim Vorbeigehen inhaliert.

So startete einer von vielen Tagen im Headquarter eines Telekommunikationkonzerns.

Verantwortlich für die ach so wichtigen Zahlen und Detailwissen über alle Bereiche und deren Zusammenhänge hinweg, verursacht fast schon beim darüber schreiben wieder Kopfschmerzen.

Gut das meine Geduld und meine Motivation mich über den Tag gerettet haben.

Diese Zeit lehrte mich Durchhaltevermögen, Beharrlichkeit, außergewöhnliche Leistungen zu bringen sowie Erfolg in Teamarbeit. Der Lohn zeichnete sich durch unfassbares Vertrauen der Divisionsleitung ab, welches ich stets zu 100% hatte. Das spornte mich allerdings noch vielmehr an meine Leistungen kontinuierlich zu verbessern und noch effektiver und somit erfolgreicher  zu werden. Die Loyalität für das  Unternehmen stand für mich immer an 1. Stelle. Sollte das Handy am Sonntag läuten, bin ich selbstverständlich erreichbar.

Dennoch nehmen außerordentliche Leistungen auch in gewisser Maßen körperliche Begleiterscheinungen mit sich. Das lange Arbeiten am Bildschirm (speziell vor dem LapTop) sowie das akribische Arbeiten mit Zahlen hinterließen Spuren in meiner Haltung. Mich plagten sehr oft Schulterschmerzen gefolgt von sehr heftigen Kopfwehattacken. Damit das Trio komplett ist, leidete ich noch dazu an regelmäßigen Magenschmerzen mit folgender Übelkeit.

Der Leidensdruck war groß darum war ich regelmäßig auf der Suche nach Therapeuten mit neuen Methoden, welche eine eindeutige Erklärung für das hätten, was mich ständig einholt. Ich wollte einfach, dass die Symptome schnell wieder verschwinden. Dieses Problem  beschränkte meine Leitphilosophie.

Allerdings funktioniert das diesmal ganz anders und keiner hatte die alles erhellende Erklärung für meine Symptome. Zumindest konnte ich es mit meinem damaligen Verständnis noch nicht „begreifen“.

Kurzzeitig half alles etwas allerdings nichts von Dauer. Ich war verzweifelt.

Nach der Geburt meines Sohnes begann ich mich für „Alternative Heilmethoden“ zu interessieren. Dabei entdeckte ich die Homöopathie, Aromatherapie, Cranio Sacrale Osteopathie sowie viele weitere Manualtechniken. 

Parallel dazu las ich viele Fachlektüren zum Thema Ernährung und Orthomolekulare Medizin. 

Aufgrund der zeitlichen Komponente und der Tatsache, dass mein Sohn noch sehr klein war, entschied ich mich für eine berufsbegleitende Ausbildung in der Cranio Sacralen Therapieform – ein für mich ganzheitlicher Ansatz dem ich letztlich am meisten Aufmerksamkeit schenkte. Diese Ausbildung dauerte mit einigen Zusatzausbildungen 3 Jahre und forderte mich in vielerlei Hinsicht, nicht nur der enorme Lernaufwand und das präzise Arbeiten sondern auch gleichzeitig Vertrauen in ein Gefühl zu entwickeln. Das Thema „Vertrauen in ein Gefühl“ zu entwickeln begleitete mich stetig und gleichzeitig forderte es mich täglich heraus. Es war eine neue Denkweise und auf mein Bauchgefühl hörte ich sehr selten. Ich wusste teilweise gar nicht, was das genau zu bedeuten hat. Meine berufliche Orientierung bestand hauptsächlich aus Zahlen und das was man aus Ihnen lesen konnte. Das Bauchgefühl war in dieser Welt eher unerheblich.

Sehr beeindruckt war ich als „skeptisch denkender Mensch“ dann doch von der enormen  Wirkung dieser doch sehr „sanften“ Griffe.

Letztlich war es einer der besten Ausbildungen welche ich bisher absolvierte.

Ein enormer Kontrast zu meiner aktuellen beruflichen Tätigkeit den man (Frau) sich nur vorstellen konnte.

Die Neugier war allerdings größer als erwartet und ich war bereit für immer mehr.

Es benötigte jedoch viel Geduld meinerseits welche ich vorerst mühseligst lernen musste.

Im Laufe der Ausbildung verbesserten sich meine Symptome überraschenderweise.

Ich war begeistert auf einmal erfolgreich selbst Ideen für meine eigenen Probleme zu entwickeln.

 

Nachdem damals mein „Helfersyndrom“ unkontrolliert meine Gefühle bestimmte, wollte ich nun euphorisch der ganzen Welt verkünden, welche wunderbaren Lösungen es in der Osteopathie gibt und alle sollten es ausprobieren und keiner dürfe mehr Leiden müssen.

Durch die vielen Ausbildungen hatte ich ein sehr breites Wissen doch wenig Praxis im Detail. Das war eine große Herausforderung für mich, da von Anfang an viele Kunden mit unterschiedlichen Schmerz-Symptomatiken zu mir kamen. Das forderte widerrum meine Geduld die oftmals nicht warten wollte vielseitige Erfahrungen zu machen. Die Theorie muss vorerst in den Kopf, dann in Bauch und letztlich in die Hände kommen – um vollständig zu Verstehen. 

 

„Theorie ist das oberste Gebot – aber die Meisterin macht seine Erfahrung.“

 

Die positive Resonanz war für mich als Therapeutin eines der schönsten Erfolge. Viele Schmerzzustände konnte ich sehr gut verstehen und deuten, da ich selbst lange Zeit von ebensolchen betroffen war. Die Eigenerfahrung gab mir in vielen Situation sehr viel Indizien den Ursprung des Schmerzes zu finden.

Was sich während und nach den Sitzungen abspielte war für mich sehr beeindruckend. Vollends ein regelrechtes „AHA-Erlebnis“

Diese Sätze hörte ich oft von meinen Kunden:

  • Das so sanfte Griffe soviel bewirken können …
  • Das es solche tollen Methoden gibt die genau für meine Symptome helfen…
  • Das hatte ich schon so lange Zeit und keiner hatte eine Antwort darauf …
  • Ich dachte schon das hätte ich mir nur eingebildet ….
  • Wie faszinierend doch der Körper ist und welches Wunderwerk er doch ist …
  • Es geht mir immer besser, obwohl du gar nicht fest drückst …
  • Danke für Deine Behandlung sie hat mir sehr gut getan …

Jeder Therapeut wächst mit seinen Klientinnen und Klienten gleichermaßen. 

Es gibt nicht immer eine Methode die bei jedem gleich wirkt, manchmal benötigt es eine wohl dosierte Abstimmung vieler verschiedener Methoden. Ähnlich wie bei einem Orchester. Die 1. Geige spielt wunderschön, doch zusammen mit Cello, Klarinette, Querflöte und auch dem Kontrabass wird es zu einem Meisterstück. Der Dirigent (Therapeut) leitet wohl dosiert die Symphonie des Orchesters

Das Feuer war nun endgültig entfacht wie durch einen Turbo angetrieben, wollte ich immer mehr über den Körper lernen.

Die Osteopathie hat mich nun komplett in Ihren Bann gezogen, daher musste ich mir überlegen was nun?

Der Entschluss stand fest, der neue Weg war für mich geebnet und hier bin ich wirklich richtig. 

Herz, Hirn und Bauch sagt JA und MEHR davon 

>> MEINE BERUFUNG IST GEFUNDEN <<

Bald entschied ich mich gegen meinen (damals) supertollen Beruf denn auf Dauer wusste ich, er würde mich nicht mehr lange gesund halten.

Nach der Diplomprüfung meldete ich das Gewerbe an und entschied mich mein eigener Chef mit allen dadurch zusammenhängenden Verantwortlichkeiten zu werden.

Auf dem 2. Bildungsweg entschied ich mich für eine berufsbegleitende staatliche Ausbildung zur medizinischen Masseurin in Graz.

Erster Tag in Graz > Vorlesung der Zelle 5 Stunden Intensivunterricht nach einem bereits abgeschlossenen Arbeitstag und einer 4 Stündigen Busfahrt dorthin. Ich war geflasht wobei das noch untertrieben war für das was ich in diesem Moment gefühlt habe außer …

WIR SIND LUXUS – WIR SIND EINZIGARTIG – PERFEKTION OHNE GRENZEN.

 

So etwas geniales wie unseren Körper gibt es wohl kein 2. Mal auf diesem Planeten. Keine Budgetsitzungen, keine Meetings oder JourFixe, keine Software, kein Kalkulationskonzept nichts vergleichbares hat mich je so beeindruckt wie die Feststellung, was unser Körper tagtäglich für uns leistet und wie gesund wir dennoch sind. Selbst wenn wir schmerzgeplangt zusammengekauert in der Ecke liegen.

Keine Unterrichtssekunde fehlte ich, denn es war für mich so spannend. Teilweise reichten mir die vielen Informationen auch nicht und ich wollte immer tiefer ins Detail. Allerdings schadet es nicht auch mal einen Punkt nach einem Satz zu setzen. 🙂

Zurück in meiner Praxis musste ich immer wieder auf die Genialität unseres Körpers Bezug nehmen. Viele Kunden erhielten von mir laufend kurze Referate über das Neugelernte 🙂

Vergleichbar mit einem Puzzle dürfen wir uns Therapiearbeit vorstellen

Der Kunde kommt mit einigen Teilen und bildet mit seinen Wünschen einen gewissen Rahmen. Der Therapeut greift dann in seine Werkzeugkiste in der viele verschiede Puzzleteile liegen die passen könnten. Einige passen sofort und an manchen muss man oftmals gemeinsam etwas feilen, damit sie perfekt in die Lücke passen. Es fordert oftmals von den rationellen Denkern etwas mehr Geduld als von den Phlegmatikern unter uns.

Diese Tätigkeit ist einer der wunderbarsten wenn auch herausforderndsten die es auf der Welt gibt. Täglich erlebe ich neue Kapitel von meisterlichen Geschichten von denen ich nun Mitspieler sein darf.

Es gibt jedoch immer wieder parallelen zu meinen vergangenen beruflichen Kenntnissen, daher lässt sich so manche Erfahrung in dieser Zeitphase meines Lebens perfekt ergänzen.

Täglich gibt es in der Medizin neue Erkenntnisse und Ansätze welche ich mit Begeisterung verfolge.

 

Allerdings bleibe ich meiner Linie stets treu und höre vermehrt auf mein Bauchgefühl, welches seither ein wesentlicher Entscheidungsträger geworden ist. Keine BestCase/WorstCase Studie könnte dieses Gefühl rationell aus der Entscheidungsrunde kicken.

… mehr in TEIL 2 ab 1. Juli 2020 🙂

 

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